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Braille-Botschafter

Zahlreiche Braille-Nutzer aus aller Welt unterstüzen ehrenamtlich den Weltkongress Braille21 und geben der Veranstaltung ein persöliches Gesicht. Es sind Menschen, die gute Erfahrungen mit der Brailleschrift gemacht haben und immer noch machen. Lesen Sie hier, wie vielfätig der Nutzen der Brailleschrift ist!

Wenn Sie selbst Braille-Botschafter werden möhten, dann schreiben Sie uns: .

Foto Mohammed Abbas

Mohammed Abbas (35)
Informatiklehrer
Damaskus/Syrien

Die Brailleschrift hat die Mehrheit der blinden Menschen in fast allen Ländern der Erde erleuchtet. Sie spielt eine wesentliche Rolle auf dem Weg hin zu Lese- und Schreibkompetenz. Ich selbst war von diesem Schriftsystem während meiner Studienzeit sehr abhängig. Deswegen halte ich die Brailleschrift für den wichtigsten Teil meines Lebens.
Seit wir im Technologiezeitalter leben, sind Konferenzen, Messen und Workshops die beste Lösung, um technische Neuentwicklungen sowohl in Institutionen als auch von Privatpersonen zur Anwendung zu bringen. Braille21 wird ein Kongress sein, wo sich Menschen treffen, um sich mit neuer Braille-Technologie und ihrem Einsatz vertraut zu machen. Sie werden schließlich erfahren, wie man diese in der Lehre einsetzen kann.

Foto Martine Abel-Williamson

Martine Abel-Williamson (40)
Politikberaterin
Auckland/Neuseeland

Die Brailleschrift ist für mich wichtig, weil sie mein bevorzugtes Mittel ist, um in der heutigen hoch technologisierten Wissensgesellschaft zu lesen und zu schreiben. In meinem Beruf als Politikberaterin nutze ich die Brailleschrift für Notizen, Präsentationen und Brainstorming. Ich arbeite mit Worten – erstelle richtungweisende Anweisungen und überprüfe vorhandene Aktionspläne anderer Abteilungen. Ich wäre nicht in der Lage, meine Arbeit in einem wettbewerbsorientierten Umfeld zu erfüllen, würde ich die Brailleschrift nicht beherrschen.
Der Weltkongress Braille21 ist wichtig, weil er die Bedeutung der Brailleschrift auch für die heutige technologisch fortgeschrittene Gesellschaft hervorhebt: Braille hält mit den modernen Entwicklungen mit! Regierungen können durch diesen Kongress an die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen erinnert werden und an ihre Verpflichtung, zugängliche Informationen bereitzustellen. Das beinhaltet auch die Beschilderung der gebauten Umwelt.
Dieser Kongress dient als gemeinsamer Auftritt und weltweite Lobbyarbeit, um Sensibilisierung, Förderung sowie technischen Fortschritt und Forschung für die Brailleschrift und Braille-Technologien voranzubringen.

Foto Vivian Aldridge

Vivian Aldridge (51)
Ausbildungskoordinator in einer Ausbildungseinrichtung für blinde und sehbehinderte Erwachsene
Basel/Schweiz

Seit mehr als 35 Jahren hat die Brailleschrift mich, den Sehenden, fasziniert und begleitet. Ohne sie hätte ich einen anderen Berufsweg eingeschlagen, wäre kaum aus Großbritannien in der Schweiz gelandet und nicht mit meiner Frau verheiratet. Brailleschriftlich in der englischen Sprache aufgewachsen und jetzt aktiv in der Systempflege der deutschen, ist es mir wichtig, dass wir über den sprachlichen Tellerrand schauen. Sonst finden wir nie die richtige Balance zwischen universeller Einheit und der Anpassung an regionale Bedürfnisse. Dafür braucht es den internationalen Dialog von Braille21.

Foto Sheila Armstrong

Sheila Armstrong (56)
Braille-Übertragerin
Market Harborough/Großbritannien

Die Brailleschrift ist wichtig für mich, weil sie mir ein wichtiges Menschenrecht gewährt, nämlich effektiv lesen und schreiben zu können. Ich bin leidenschaftlich dafür, dass alle blinden Menschen, die die Brailleschrift lernen und gebrauchen möchten, in der Lage sein sollten, dies zu tun. Ich erinnere mich viel besser an das, was ich aktiv lese, als wenn ich zuhöre. Deshalb bevorzuge ich die Brailleschrift beim Lernen oder Verstehen von komplizierten Informationen. Bei Belletristik oder leichterer Lektüre überlässt die Brailleschrift mehr der Vorstellungskraft, da nichts zwischen mir und den Worten auf der Seite ist. Wenn die Brailleschrift verloren ginge, wären blinde Menschen von einigen Bereichen des Lebens ausgeschlossen, insbesondere von höherer Bildung und dem Arbeitsleben.

Foto Marina Becker

Marina Becker (16)
Schülerin
Troisdorf

Ich bin seit meiner Geburt blind. Die Brailleschrift ist für mich sehr wichtig, da ich gerne und viel lese. Ich habe die Brailleschrift gelernt als ich mit sechs Jahren in die Schule kam. Brailleschrift ist für mich auch so bedeutsam, weil ich keine andere Schrift lesen kann. Meine Eltern kaufen mir viele Bücher in Brailleschrift, die ich immer sehr gerne lese. Am liebsten lese ich Bücher, die ausgedruckt sind. Mir macht Lesen auch deswegen sehr viel Spaß, weil ich dabei immer ganz viel Neues lerne. In der Schule arbeiten wir aber sehr viel mit Laptop und Braille-Zeile.

Foto Uta Borchert

Uta Borchert (45)
Filmbeschreiberin
Berlin

Braille ist universell und alltäglich einsetzbar – und damit eine Chance zur Information und Bildung für sehbehinderte und blinde Menschen.
Mit der Brailleschrift-Schreibmaschine ist schnell ein Brief, Notizzettel oder Konzept geschrieben. In meiner Handtasche steckt eine kleine Tafel, so kann ich auch unterwegs Termine, Telefonnummern oder Adressen notieren. Ich lese im Zug oder der S-Bahn sowie in Wartezimmern. Mir prägt sich gelesener Text deutlich besser ein als gehörter. Deshalb nutze ich auch lieber die Braille-Zeile als die Sprachausgabe, wenn ich am Computer arbeite – außerdem bin ich mit ihr flexibler und die Rechtschreibung kommt nicht zu kurz.
Ich wünsche mir, dass nicht allein Medikamentenpackungen beschriftet sind, sondern auch Lebensmittel.
Brailleschrift gilt als teuer. Deshalb befürchte ich, dass sie zurück gedrängt werden könnte und habe schon erlebt, dass eine Druckerei und eine Bibliothek geschlossen wurden, auch die eine oder andere Zeitschrift verschwand.
Ich erhoffe mir von Braille21, das der Kongress zur Sicherung der Brailleschrift zur Umsetzung von Visionen beiträgt.

Foto Eva Cambeiro Andrade

Eva Cambeiro Andrade (29)
Koordinatorin für internationaler Projekte für blinde und sehbehinderte Jugendliche
Granada/Spanien

Die Brailleschrift zu lernen war für mich wie das Öffnen einer Tür zu einer neuen Welt aus verborgenen Wörtern. Ich als Sehende finde die Brailleschrift so faszinierend – wie groß muss ihr Wert für blinde Menschen sein! Ich denke, dass die Brailleschrift ein sehr wichtiges und starkes Werkzeug für Bildung und Kultur ist. Sie sollte von neuen Technologien nicht vergessen oder verdrängt werden.

Foto Hans Cohn

Hans Cohn (89)
Physiotherapeut im Ruhestand
London/Großbritannien

Ich wurde in einer in Berlin lebenden jüdischen Familie geboren. Im Alter von elf Jahren wurde ich von einem Klassenkameraden, Mitglied der Hitlerjugend, ins linke Auge gestochen. Die Verletzung war nicht wieder gut zu machen; das rechte Auge folgte ein Jahr später. 1935 war ich nahezu vollständig blind.
Zu dieser Zeit besuchte ich das “Französische Gymnasium“ und der Direktor ermöglichte es mir, meine Ausbildung fortzusetzen. Schnell lernte ich die Brailleschrift. 1938 erkannten meine Eltern, dass es für mich als Juden mit einer schweren Behinderung keine Perspektive in Deutschland gab und schickten mich nach England, wo ich meine Ausbildung 1942 beendete.
Nach dem Schulabschluss studierte ich Physiotherapie. Zu dieser Zeit beherrschte ich Englisch, Französisch und Deutsch einschließlich ihrer Kurzschriftsysteme. Später erwarb ich solide Russischkenntnisse, einschließlich der Brailleschrift. Als begeisterter Schachspieler und Amateurpianist beherrsche ich auch die Braille-Schachschrift und die internationale Braille-Musiknotation.
Obwohl ich mich darin üben musste, andere Medien zu nutzen, ist die Brailleschrift immer meine bevorzugte Wahl gewesen, speziell für schwierige Texte wie offizielle Dokumente und Lyrik. Es wäre eine Tragödie, wenn Braille wegen der Verbreitung elektronischer Medien nicht mehr genutzt werden würde.

Foto Yves Ipolo Désiré

Yves Ipolo Désiré (40)
Mathematiker und Lehrer für Sehbehinderte
Ouagadougou/Burkina Faso

Als Mathematiklehrer nutze ich die Brailleschrift bei meinen täglichen beruflichen Aufgaben mit den Schülern und Lehrern, die ich ausbilde.
Die Brailleschrift und damit verbundene Hilfsmittel für sehbehinderte Menschen haben mir geholfen, meine Unterrichtspraxis zu verbessern und einige mathematische Themen tiefgründig zu verstehen. Sie ist ein mächtiges Werkzeug, um Bildung für alle zu erreichen. Deshalb fordere ich Lehrer dazu auf, sie zu lernen.
Das einzig Traurige beim Gebrauch der Brailleschrift ist die Trennung innerhalb der Gemeinschaft von Anwendern, speziell in den Wissenschaften, weil es dort viele verschiedene Codes gibt. Warum nicht die mathematischen Codes zugunsten aller Nutzer vereinheitlichen? Ich hoffe, dass Braille21 Gelegenheit gibt, dieses Thema zu platzieren.

Foto Katrin Dinges

Katrin Dinges (25)
Studentin der Germanistik und der Europäischen Ethnologie
Berlin

Die Brailleschrift ist für mich jeden Tag wichtig. Ohne Braille würde mein Leben sehr viel schwieriger und anstrengender sein. Wegen meiner Hörbeeinträchtigung kann ich gesprochene Texte nicht besonders gut verstehen. Deswegen ist es eine große Hilfe, auch mit den Fingerspitzen lesen zu können. Ich habe die synthetische Sprachausgabe am Computer nie gemocht, aber auch die natürliche gesprochene Sprache verstehe ich oft nur schwer. Ich könnte noch nicht einmal die Hälfte der Literatur verarbeiten, die ich im Moment lese, wenn ich Braille nicht beherrschen würde.
Die Brailleschrift hilft mir seit elf Jahren und ich bin sehr dankbar, dass es sie gibt. Ich wünsche allen blinden Menschen die Möglichkeit, sie zu lernen, damit sie ihre großartigen Vorteile im Alltag erfahren können – so wie ich in den letzten Jahren. Es ist egal, wie alt man ist. Braille kann jeder lernen. Es hilft, einen neuen Grad der Unabhängigkeit zu erreichen – von den Augen und Ohren anderer Menschen.

Foto Gustav Doubrava

Gustav Doubrava (73)
Diplomverwaltungswirt, Lehrkraft bei der Deutschen Bundespost und bei der Deutschen Telekom AG
Nürnberg

Braille ist seit meiner Kindheit meine Schrift. Ich verdanke Braille meinen Platz in der Gesellschaft. Braille21 bedeutet Braille überall, schneller, besser, mehr.

Foto Verónica Gonzalez Bonet

Verónica Gonzalez Bonet (33)
Journalistin bei einem öffentlichen Fernsehsender
Buenos Aires/Argentinien

Seit ich Kind war, haben mir meine Eltern beigebracht, Bücher zu lieben. Nachdem ich die Brailleschrift gelernt hatte, las ich alle Bücher und Zeitschriften, die mir unter die Finger kamen. Als ich 6 oder 7 Jahre alt war, konnte ich mit großem Vergnügen Bücher mit fünf oder sechs Bänden mehr als einmal lesen.
Heute bin ich Journalistin. Obwohl ich über gute technische Fähigkeiten verfüge, glaube ich, dass die Brailleschrift nicht ersetzt werden kann. Ich arbeite im öffentlichen Fernsehen und bin für eine Rubrik zum Thema Behinderung verantwortlich. Um einen Beitrag zu erfassen, schreibe ich ihn zuerst am Computer und dann in Brailleschrift, um ihn fließend lesen zu können. Es ist notwendig, die Braille-Kurzschrift zu beherrschen: Man kann damit schneller lesen und schreiben.
Die Brailleschrift ist essentiell, denn sie bildet Geschriebenes besser ab als der Screenreader. Es ist wichtig, Rechtschreibregeln zu beherrschen, sich Notizen machen zu können und – für mich – Kindern, Neffen und Nichten Geschichten vorzulesen.
Ich denke, dass Konferenzen über die Brailleschrift unerlässlich sind: um ihre Wichtigkeit aufzuzeigen, um ihre Lehre zu überdenken und um sie als grundlegendes Kommunikationssystem für Menschen mit Sehbehinderung zu bewahren.

Foto Eberhard Hahn

Eberhard Hahn (70)
Diplommathematiker, Wissenschaftlicher Angestellter am Zentrum für Datenverarbeitung der Universität Tübingen
Tübingen

Es war die Brailleschrift, die mir eine höhere Schulbildung, ein Universitätsstudium und eine anspruchsvolle berufliche Tätigkeit ermöglichte. Wie hätte ich ohne sie mit komplizierten mathematischen Formeln umgehen oder anspruchsvolle Computerprogramme erstellen sollen? Aber ebenso wichtig war für mich als Hobbymusiker die Blindennotenschrift, die es mir ermöglichte, Kompositionen zu studieren und zu erlernen oder auch eigene musikalische Gedanken zu Papier zu bringen. Von Braille21 erwarte ich, dass besonders die Aspekte der Brailleschrift stärker ins Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit gerückt werden, die über das bloße Wiedergeben von reinem Text hinaus gehen und schwerlich durch andere Medien abgedeckt werden können.

Foto Marie-Renée Hector

Marie-Renée Hector (59)
Lehrerin
Paris/Frankreich

Seit ich vier Jahre alt bin, hat mich die Brailleschrift jeden Tag begleitet, wie ein fühlbarer Stern, der einen durch die leuchtenden Gebiete des Wissens und der Imagination leitet. Ich verbinde mit der Brailleschrift Gefühle wie Dankbarkeit, Anerkennung, Neugier, Freude und Selbstbehauptung. Für so viele von uns, blind oder mit sehr geringer Sehkraft, hat sie neue soziale und berufliche Türen geöffnet und dies soll auch weiterhin geschehen. Als Kind wurde mir zu verstehen gegeben, dass es das Beste für mich sei, die Brailleschrift zu nutzen. Obwohl ich bald merkte, dass ich anders schrieb als meine Brüder, war ich sehr stolz darauf zu zeigen, dass ich mit fünf Jahren lesen konnte. Ich kann meinen Eltern und Lehrern gar nicht genug dafür danken, dass sie mich den Weg zu der Person bereitet haben, die ich nun bin: eine glückliche Frau, die das Lesen und Schreiben mit Tafel und Griffel oder mit einer Braillezeile und dem Computer genießt.
Ich bin gleichzeitig traurig und wütend, wenn ich höre, dass die Brailleschrift von Leuten in Frage gestellt wird, die mit ihrem Gebrauch und ihrem Nutzen nicht vertraut sind oder deren Sicht darauf durch Angst oder mangelnde Offenheit beeinträchtigt wird.

Foto Johanna Herranen

Johanna Herranen (35)
Liedermacherin
Mikkeli/Finnland

Ich bin blind geboren, deshalb ist die Braille-Schrift für mich immer die einzige Möglichkeit gewesen, zu lesen. Heutige Braille-Hilfsmittel öffnen viele neue Türen. Nun kann eine blinde Person genauso modern und mobil sein, Teil der Gesellschaft, wie eine sehende. Mit der neuen Technologie ist das Leben viel leichter.
Ich glaube, jeder von uns hat das Recht zu lesen. Für Blinde heißt das nicht nur zuhören, sondern wirklich die Wörter mit den Fingern zu „sehen“.

Foto Saliya Kahawatte

Saliya Kahawatte (42)
Unternehmensberater, Business-Coach, Motivationstrainer, Autor des Buches "Mein Blind Date mit dem Leben"
Hamburg

Im Alter von 15 Jahren verlor ich durch eine Netzhautablösung nahezu mein gesamtes Augenlicht. Mein aktuelles Sehvermögen beträgt fünf Prozent. Als hochgradig Sehbehinderter bin ich ständig auf Hilfsmittel angewiesen, um meinen privaten und beruflichen Alltag zu meistern.
Brailleschrift und Hilfsmittel wie Screenreader ermöglichen blinden und sehbehinderten Menschen den Zugang zu Wissen, erleichtern so ihre berufliche Integration und helfen soziale Kontakte zu pflegen. Dank dieser Hilfsmittel habe ich frühere Barrieren überwunden und meine eigene Firma aufgebaut.
Braille21 fördert die Verbreitung der Brailleschrift und ermöglicht damit mehr blinden und sehbehinderten Menschen den Zugang zu Wissen und erleichtert ihre berufliche und private Integration.
Wir alle, unabhängig von unserer Herkunft und sozialem Status, haben ein Recht auf einen barrierefreien Zugang zum Wissen der Sehenden. Ich stehe persönlich dafür, dass durch Braille21 sehbehinderte und blinde Menschen in dieser Welt gleichberechtigte Chancen bekommen.

Foto Shalika Karunaratne

Shalika Karunaratne (42)
Lehrerin einer öffentlichen Schule und Mitglied des Executive Committee of the Sri Lanka Council for the Blind
Colombo/Sri Lanka

Ich wurde mit Retinitis Pigmentosa geboren, hatte aber ein recht gut nutzbares Sehvermögen. Deswegen hielten es meine Eltern nicht für notwendig, dass ich die Brailleschrift lernte. Ich wünsche mir sehr, dass dies anders gewesen wäre, da ich gegenwärtig allmählich meine Sehkraft verliere. Zurzeit fühle ich mich wie ein Fisch auf dem Trockenen. Ich habe zwar Braille gelernt, aber spät. Lesen und Schreiben sind für mich anstrengend und ich arbeite damit nicht sehr effizient.
Obwohl die Technik unser Leben erobert hat, werden sehende Kinder trotzdem im Schreiben mit Papier und Stift und im Lesen der Handschrift unterrichtet. Es ist ähnlich unerlässlich, dass Kinder mit Sehbehinderungen in sehr jungen Jahren gelehrt bekommen, Tafel und Griffel zu benutzen und zu lesen. Es ist sehr wichtig für blinde Menschen in einem Entwicklungsland wie dem unseren, die Brailleschrift zu erlernen, denn technische Hilfsmittel sind für viele nicht einfach erreichbar und bezahlbar.
Deswegen hoffe ich, Braille21 wird die Notwendigkeit thematisieren, dass blinde Kinder mit niedriger Sehkraft ermutigt werden, die Brailleschrift zu lernen.

Foto Maha Khochen

Maha Khochen (40)
Beraterin für Sehbehinderte
Tyre/Libanon, derzeit in London/Großbritannien

Braille war das Licht am Ende des Tunnels, nach dem ich gesucht habe, als ich mich mit dem Abschluss meines Lehrerdiploms im Libanon abquälte, weil ich unendlich lange brauchte, um mit meinem verbliebenen Sehrest auch nur eine einzige Seite zu lesen. Ich bin der festen Überzeugung, dass Braille21 eine großartige Möglichkeit ist, um auf die Wichtigkeit der Brailleschrift als Tastschrift im 21. Jahrhundert aufmerksam zu machen – als eine Schrift für alle, die Aufgrund ihrer Sehbeeinträchtigung Gedrucktes nicht lesen können.

Foto Dietmar Lehmann

Dietmar Lehmann (39)
Masseur
Riesa

Seit meiner Geburt bin ich sehbehindert. Mein Sehvermögen verschlechterte sich Mitte der 90er Jahre so sehr, dass ich selbst mit Sehhilfen nicht mehr lesen konnte. Mit der Brailleschrift kam ich erstmals während meiner Lehre in Berührung. Damals hielt ich ihr Erlernen noch nicht für notwendig.
Einmal wollten blinde Freunde mit mir Karten spielen. Ich hatte Angst, nicht schnell genug mit den Punktschriftkarten umgehen zu können. Gesagt habe ich, ich hätte keine Lust, obwohl die ebenfalls spät erblindeten Freunde sicher Verständnis gehabt hätten.
Vor zwei Jahren gab ich der Brailleschrift noch eine Chance. Zunächst lieh ich mir Kinderbücher aus. Es war mir eine Freude, wieder zu lesen. In einem Buch stand das Wort „Quiche“: Ich hatte das zwar schon gegessen, aber nun weiß ich auch, wie es geschrieben wird.
Ich kann wieder Notizen machen, Dinge im Haushalt beschriften. Auch bei beruflichen Weiterbildungen ist die Punktschrift eine enorme Erleichterung.
Mit der Kurzschrift wird alles noch besser gehen. Seit Dezember 2009 bin ich stolzer Besitzer einer Kurzschrift-Fibel und präge mir nach und nach alle Kürzungen ein. Beim Schreiben wende ich die gelernten Kürzungen schon an.
Ich möchte viele Menschen ermutigen, diese so wichtige Schrift zu lernen, auch wenn es Geduld erfordert: Es lohnt sich!

Foto Ronald McCallum

Ronald McCallum (63)
Professor für Arbeitsrecht an der Universität Sydney
Sydney/Australien

Ich benutze die Brailleschrift an jedem Tag meines Lebens, sei es durch meine Uhr, an meinem Computer oder bei der Erstellung von Vorlesungsmaterialien und Aufsätzen. Braille ist der beste Freund blinder Menschen.

Foto Kerstin Nitzsche

Kerstin Nitzsche (47)
Brailleschrift-Trainerin
Leipzig

Wegen meiner Erblindung habe ich selbst 1998 die Brailleschrift in Voll- und Kurzschrift erlernt. Seither bin ich als Brailleschrift-Trainerin tätig. Dabei ist es mein persönliches Anliegen, allen Menschen jeden Alters, auch jenen mit mehrfachen Beeinträchtigungen, eine Möglichkeit zum Lesen und Schreiben zu schaffen.
Es ist absolut wichtig, dass es die Brailleschrift auch in Zukunft auf Papier gibt: Ich selbst darf aufgrund einer Erkrankung nicht am Computer mit der Braille-Zeile arbeiten und bin daher auf Papier angewiesen.
Ich möchte das Vermächtnis von Louis Braille gezielt fortsetzen, weil die Brailleschrift blinde Menschen in aller Welt verbindet.

Foto Boubakar Ouédraogo

Boubakar Ouédraogo (42)
Koordinator für das Braille Literacy Department der Bible Society von Burkina Faso
Ouagadougou/Burkina Faso

Die Brailleschrift an afrikanische Sprachen anzupassen hat höchste Priorität, um sie in unseren Sprachen zu verbreiten und voranzubringen. Bis heute wurde das Braille-Alphabet für fünf der größten lokalen Sprachen in Burkina Faso, Westafrika, bearbeitet. Drei davon sind offiziell vom Ministerium für Bildung anerkannt und angenommen worden. Sie werden im ganzen Land in mehr als 100 Lesezentren genutzt, in denen viele sehbehinderte Erwachsene lernen, in ihrer Muttersprache Braille zu lesen und zu schreiben.

Braille muss für die Ärmsten und Bedürftigen zugänglich sein!

Foto Hanna Pasterny

Hanna Pasterny (32)
Beraterin für behinderte Menschen; Buchautorin; ehrenamtliche Assistenz von Jerzy Buzek, Präsident des Europäischen Parlaments
Jastrzębie Zdrój/Polen

Dank der Brailleschrift kann ich normal arbeiten, sie verhilft mir zu Unabhängigkeit, Freiheit und vielen vergnüglichen Stunden. Als Studentin habe ich die Vorlesungen aufgenommen und dann in Brailleschrift transkribiert, da ich mir viel mehr merken kann, wenn ich lese, als wenn ich Aufnahmen anhöre. Die Brailleschrift ist der einzige Weg, um Rechtschreibung zu lernen. Die Brailleschrift half mir, einen Diktat-Wettbewerb zu gewinnen und mich gegen 500 Sehende durchzusetzen.
Der Weltkongress Braille21 ist notwendig, um für die Brailleschrift zu werben und um auf die Bedeutung barrierefreier Informationen hinzuweisen. Er soll blinden Menschen zeigen, dass die Brailleschrift kein Relikt aus der Vergangenheit ist, sondern heute noch erforderlich und wichtig. Synthetische Stimmen und Hörbücher lehren nicht das Lesen und tragen nicht dazu bei, ernst genommen zu werden.

Foto Aleksander Pavkovic

Aleksander Pavkovic (35)
Slawist und IT-Trainer
Nürnberg

Wer die Brailleschrift gelernt hat, kann fast auf Anhieb mühelos Sprachen lernen, bei denen Schwarzschriftleser und -schreiber sich ein weiteres Alphabet aneignen müssen. Braille kennt keinen Unterschied zwischen lateinischer und kyrillischer Schrift, sondern trägt durch die wenigen notwendigen Sonderzeichen jeder Sprache Rechnung. Als geburtsblinder begeisterter Braille-Nutzer genoss ich bisweilen das Staunen meiner Kommilitonen, wenn ich sagte: „Vom Schriftlichen her ist Russisch oder Bulgarisch für mich überhaupt kein Problem. Als Blinder bin ich eindeutig im Vorteil.“ Natürlich ist niemand wirklich gern oder freiwillig blind, aber gerade heute im Zeitalter von Vernetzung und großen technischen Möglichkeiten können wir auf vielfältige Weise zeigen, was wir durch Braille alles bewegen können. Lassen wir uns durch die preisgünstige Sprachsynthese nicht zu Analphabeten machen!

Foto Dian Petrov

Dian Petrov (41)
Informatiklehrer
Sofia/Bulgarien

Ich wurde blind geboren. Deshalb konnte ich viele schöne Dinge nicht sehen. Als ich im Alter von sechs Jahren lernte, die Brailleschrift zu lesen, fand ich eine neue Welt – anschaulich und interessant.
Seit 17 Jahren arbeite ich an einer Schule für sehbehinderte Kinder in Sofia. Die Idee meiner Mission ist, anderen Menschen zu helfen, ihren Platz in dieser Welt zu finden. Den Kindern nützlich zu sein, das macht mich glücklich. Ich erlebe stets die Dankbarkeit der Kinder, wenn sie dank der Brailleschrift die Möglichkeit haben, Bücher zu lesen – nur sechs Punkte, aber so mächtig!
Sogar im heutigen Technikzeitalter ist es unmöglich, blinde Kinder ohne Braille auszubilden. Ich denke, dass Aktivitäten wie der Weltkongress Braille21 sehr wichtig sind, um die Brailleschrift bekannt zu machen und um Lösungen für innovative Methoden in der Braille-Ausbildung zu finden.

Foto Daniela Preiß

Daniela Preiß (26)
Studentin der Buchwissenschaft, Politik und Geschichte
Erlangen

Die Brailleschrift ist für mich unverzichtbar im Alltag, weil ich ohne sie nur mit den Ohren lesen könnte. In einigen Bereichen ist das möglich, in vielen anderen nicht. Welche Medikamentenpackung kann mir sagen, womit sie gefüllt ist?
Ich habe die Vision, in einer Buchhandlung die Seiten einzelner Bände nicht nur durch die Finger gleiten zu lassen, sondern sie lesen zu können ... Braille21 verbindet Lesekompetenz und Barrierefreiheit – zwei wichtige Faktoren, damit mein Traum weltweit in Erfüllung geht.

Foto Tarik Sarzep

Tarik Sarzep (29)
Übersetzer/Dolmetscher
Neuwied

Braille zu lesen bedeutet für mich, mich für eine Weile vom Computer zurück zu lehnen und zu entspannen. Gerade bei längeren Texten ist es wichtig, eine entspannte Haltung einzunehmen. So macht das Lesen Spaß und weniger müde.
Ich hoffe, dass Braille21 vor allem bei jungen Menschen das Interesse für die Brailleschrift weckt, damit sie im Lesen und Schreiben sicherer werden. Ich bin der Meinung, dass gerade bei blinden Menschen aufgrund der Screenreader ein hohes Risiko besteht, dass sie die Rechtschreibung verlernen oder erst gar nicht richtig lernen.

Foto Christine Simpson

Christine Simpson (61)
Braille-Beraterin und -Codewandlerin/-Herstellerin
Victoria/Australien

Die Brailleschrift ist für mich ein unerlässlicher Teil dessen, was ich bin. Als vollblinde Person „sehe“ ich das Leben über meine Finger und meine Hände. Ich „berühre“ um zu verstehen, ich „berühre“ um zu lernen, warum sollte ich nicht „berühren“ um zu lesen!

Braille ermöglicht es mir, die Speisekarte in Restaurants zu lesen oder Gerichte aus meiner eigenen Rezeptsammlung zu suchen, wählen und zuzubereiten. Dank Braille kann ich einem Strickmuster besser folgen. Ich schreibe Grußkarten in Brailleschrift, um sie an meine blinden Freunde zu senden. Durch das Hinzufügen von Braille-Beschriftung kann ich gedruckten Schriftverkehr identifizieren und kompetent mit einem Büroordnersystem umgehen. Ich nutze Braille-Spielkarten und Braille-Scrabble und mit Braille löse ich Kreuzwort- und Sudoku-Rätsel. Dies sind nur einige Beispiele meiner umfassenden Nutzung der Brailleschrift.

Als Braille-Beraterin und Codeumwandlerin verdiene ich mit der Brailleschrift meinen Lebensunterhalt!

Die Brailleschrift ist mein Stift – eine Erweiterung meines Verstandes! Die Brailleschrift ist praktisch, tragbar und vertraulich. Sie ist für mich leicht handhabbar und ermöglicht mir eine schnelle Auffassung. Besonders wichtig – dank der Brailleschrift kann ich mit meinen taubblinden Freunden kommunizieren.

Foto Sabriye Tenberken

Sabriye Tenberken (41)
Gründerin „Braille ohne Grenzen“
Trivandrum/Indien

Ich möchte nicht davon berichten, dass die Brailleschrift meine Tür zur Welt geöffnet hat. Ich möchte darüber berichten, welchen Vorteil die Brailleschrift Menschen in Ländern bringen kann, wo die Fähigkeit, zu lesen und zu schreiben nicht die Norm ist. An diesen Orten hat die Brailleschrift die Macht, dass blinde Menschen, die häufig Ausgestoßene waren, Visionäre und Anführer werden!

Einer unserer tibetischen Schüler stand auf dem Hof mit einem großen Lächeln auf seinem Gesicht.
Wir fragten ihn: ‚Kjumi, was ist los?’
Er antwortete: ‚Ich bin so glücklich.’
‚Was ist der Grund?’, wollten wir wissen.
Er dachte ernsthaft nach, während er mit seinen Braille-Hausaufgaben herumspielte und antwortete dann: ‚Ich bin glücklich, weil … ICH BLIND BIN!’

Das mag für manchen ein Schock sein, aber in Wirklichkeit wusste der Junge, dass er, weil er blind ist, viel größere Chancen hatte als seine sehenden Geschwister. Er kann die Brailleschrift in tibetisch, chinesisch und englisch lesen und weiß, wie man einen Computer benutzt. Die Brailleschrift ermöglichte es ihm, seine Tür zur Welt selbstständig zu öffnen!

Foto Anja Vetter

Anja Vetter (33)
EU-Rentnerin
Leipzig

Ich bin von Geburt an blind. Ich habe in der Schule in der ersten Klasse die Vollschrift und in der vierten die Kurzschrift gelernt. Seitdem macht mir das Lesen viel Spaß. Ich nutze die Brailleschrift zum Beschriften von CDs und Kassetten sowie Gewürzen und Ordnern, um Adressen und Telefonnummern zu notieren, um mir Rezepte aufzuschreiben oder Punktschriftbriefe zu verfassen. In meiner Berufsausbildung erlernte ich den Beruf als Bürokraft und damit den Umgang mit Computer und Braille-Zeile. Dank einer Qualifizierungsmaßnahme beherrsche ich sogar einen Teil der Punktschriftstenografie.
Eines meiner Hobbys ist das Gitarrespielen. Deswegen habe ich vor fünf Jahren das Lernen der Braille-Notenschrift in Angriff genommen und beherrsche sie jetzt gut. Ich bin schon lange Nutzerin der DZB Leipzig und habe, als das Hörmedium DAISY aufkam, viel CD gehört. Ich merkte aber, dass das Zuhören immer sehr anstrengend war und bestellte verschiedene Zeitschriften und Magazine in Brailleschrift um. Die Punktschrift hilft mir viel in meinem Leben.

Foto Regina Vollbrecht

Regina Vollbrecht (35)
Lehrerin für Punktschrift, Computer und Deutsch als Zweitsprache
Berlin

Die Brailleschrift ist für mich von unschätzbarem Wert und bedeutende Informationsquelle in Beruf und Alltag. Bei meiner Arbeit erfüllt es mich mit Stolz, mein Wissen an andere weiterzugeben. In meiner Freizeit bin ich als Sportlerin viel unterwegs und auch dabei ist mir die Punktschrift ein wichtiger Begleiter. Auf Zug- oder Flugreisen lese ich gern Zeitschriften oder Bücher. Konnte ich dann auf Wettkämpfen neue Kontakte knüpfen, gebe ich gern eine mit Brailleschrift beschriftete Visitenkarte weiter.
Ich freue mich auf Braille21, da wir uns dort über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten dieser genialen Schrift austauschen können. Für blinde und hochgradig sehbehinderte Menschen ist es nur durch die Kenntnis der Brailleschrift möglich, die Kulturtechniken des Lesens und Schreibens zu erlernen und anzuwenden. Der Weltkongress hat die wichtige Aufgabe, das Bewusstsein dafür zu wecken und zu stärken!

Foto Bianca Weigert

Bianca Weigert (37)
Übertragerin und Braille-Lehrerin
Leipzig

Ich hatte die 1. Klasse noch nicht richtig beendet, da versuchte ich mich bereits an Punktschriftbüchern und konnte es gar nicht abwarten, endlich richtig lesen zu können.
Seitdem begleitet mich die Brailleschrift im täglichen Leben. Ich arbeite im Landeshilfsmittelzentrum in Dresden. Bücher, Bedienungsanleitungen usw. werden für unsere Kunden umgesetzt, Briefe und Glückwunschkarten verfasst.
Nur, was ich wirklich mit den Fingern lese, prägt sich nachhaltig ein. Unsere Schrift, ob auf Papier oder Braillezeile, leistet in Zeiten komfortabler Hörmedien oder „sprechender“ Hilfsmittel einen wichtigen Beitrag, selbst korrekt zu schreiben. Braille zu vermitteln ist eine schöne, nicht immer leichte Aufgabe. Aber es lohnt sich für jeden einzelnen glücklichen Ausruf: „Ich kann es lesen!“
Brailleschrift bereitet Freude, kann man mit ihr eigene Muster oder Bilder gestalten. Und ich freue mich jedes Mal, wenn sie mir unerwartet begegnet: Beschriftung im Fahrstuhl, auf Lebensmittelpackungen, sogar auf Geschirr und bei den Medikamenten für unsere Haustiere.
Ich hoffe, Braille21 stärkt das Bewusstsein der Nutzer, dass wir alle etwas tun müssen, um sie zu bewahren und zu fördern.

Foto Pedro Zurita

Pedro Zurita (63)
ehemaliger Generalsekretär der Weltblindenunion
Madrid/Spanien

Ich bin froh und stolz, ein beständiger Braille-Nutzer zu sein. Ich bin nicht fanatisch, aber überzeugt, dass wir alles uns mögliche tun sollten um zu gewährleisten, dass jeder blinde Mensch an jedem Platz in der Welt, der potentiell von der Brailleschrift profitieren kann, wirklich die Möglichkeit bekommt, sie zu lernen und zu benutzen. Braille ist keinesfalls altmodisch und es sollte harmonisch mit den neuen Technologien zusammenwirken. Bei unserem Zugang zu Informationen müssen wir die Brailleschrift, DAISY-Bücher und die synthetische Sprache eindeutig verbinden.
Es ist sehr wichtig, dass ein Weltkongress zur Brailleschrift stattfindet. Braille ist wirklich universell und wir sollten keine Mühen für eine Vereinheitlichung der Zeichen scheuen.

Braille-Botschafter

Foto Mohammed Abbas

Mohammed Abbas (35),
Damaskus/Syrien

»Die Brailleschrift hat die Mehrheit der blinden Menschen in fast allen Ländern der Erde erleuchtet. Sie spielt eine wesentliche Rolle auf dem Weg hin zu Lese- und Schreibkompetenz.«

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